HIKVISION Kamera – Stream abrufen

Mir liegt eine Hikvision Kamera 2CD2042WD vor. Das Abrufen eines Streams funktioniert hier über das RTSP-Protokoll, z.B. mit VLC:

Zu unterscheiden sind der Hauptstream „1“ und der Substream „101“:

rtsp://IP/Streaming/Channels/1

rtsp://IP/Streaming/Channels/101

Für diejenigen, die gleich noch User und Passwort einbauen wollen:

rtsp://user:password@IP/Streaming/Channels/1

rtsp://user:password@IP/Streaming/Channels/101

Die Streams lassen sich in der Kamera-Weboberfläche einzeln konfigurieren:

 

HIKVISION Kamera – Einzelbild abrufen

Mit dem nachfolgenden Link kann man auf einer HIKVISION Kamera ein einzelnes Bild abrufen:

http://USER:PASSWORD@IP:PORT/Streaming/channels/1/picture?snapShotImageType=JPEG

Seit dem Firmware-Update auf 5.5.0 gibt es noch eine Einstellung „Hikvision CGI aktivieren“ zu beachten, die standardmäßig deaktiviert ist. Die muss man noch anschalten, dann funktioniert alles.

[GELÖST] Medion Akoya E2228T: Touchpad, Touchscreen und USB-Maus funktionieren im Akkubetrieb nicht mehr richtig nach Update auf Windows 10, Version 1709 (Fall Creators Update)

[UPDATE & LÖSUNG]

Inzwischen hat Microsoft zu unten stehendem Problem einen Patch veröffentlicht. https://support.microsoft.com/de-de/help/4048955/windows-10-update-kb4048955

Den dazu passenden Download findet ihr hier:

http://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?q=KB4048955

Sobald dieser installiert ist, funktioniert wieder alles so wie es soll.

[UPDATE & LÖSUNG]

 

Bislang verrichtete das Medion Akoya E2228T klaglos seinen Dienst bei mir.  Das Gerät ist scheinbar baugleich mit dem Medion Akoya E2227T. Der Unterschied scheint darin zu bestehen ob es über ALDI Süd/Nord (E2228T) oder direkt über die Website von Medion (E2227T) vertrieben wird.

Und dann kam das Update von Microsoft Windows 10, Version 1709. Das sogenannte „Fall Creators Update (FCU).

Das Update lief problemlos durch. Doch dann fingen die Probleme an.

Symptome

  • Gerät läuft im Netzbetrieb völlig problemlos
  • Die Symptome treten alle nur im Akkubetrieb auf:
    • Das Touchpad funktioniert nicht mehr.
    • Der Touchscreen funktioniert nicht mehr.
    • Die Tastatur funktioniert nicht mehr richtig. Aktiviert sich erst wieder nach Drücken einer Taste (wird von den meisten Usern in den Foren als das „Verschlucken“ des ersten Tastendrucks beschrieben)
    • Eine in der Not angeschlossene USB-Maus schaltet sich nach 1-2 Sekunden Nicht-Nutzung ab und lässt sich nur durch „Klicken“ wiederbeleben. Sobald man sie wieder nicht nutzt, schaltet sie sich wieder ab.
    • Die Power-LED fängt an zu blinken

So ist das Gerät natürlich nur sehr eingeschränkt zu nutzen, denn der Sinn eines Notebooks ist ja der mobile Betrieb ohne Netzstecker.

Fängt man das Problem an zu googeln, so findet man auch etliche andere Notebooks anderer Hersteller, die von dem Problem seit dem Update von Microsoft betroffen sind. Also irgendwas ist wohl schief gelaufen ….

Lösungsansätze von Medion

  • Medion hat das Problem zumindest bislang im Community-Forum von Medion bestätigt. https://community.medion.com/t5/Notebook-Netbook/E2227T-MD60713-Win10-update/td-p/47878
  • Es gibt aber noch keine offizielle Lösung. Medion vertröstet und weist darauf hin, dass Sie am Problem dran sind und sobald es eine Lösung gibt, diese dann verkündet wird. Mal schauen und abwarten.
  • Inzwischen gibt es einen Patch von Microsoft (siehe oben) der das Problem behebt.

Workaround

  • Es gibt aber bestimmt Menschen, die auf das Gerät angewiesen sind und nicht warten können. In verschiedenen Foren kursiert ein Workaround der über das Verändern verschiedener Registry-Werte das Problem zumindest eindämmt.
  • Man schaltet damit der „Enhanced Power Management“ für das Touchpad, den Touchscreen und den Fingerprintsensor ab. Danach funktionieren die Geräte auch im Akkubetrieb wieder normal.
  • Manche User in den Foren berichten danach über Probleme beim „Sleep-Modus“ ihres Geräts und dem danach folgenden „Aufwachen“. Das erstaunt jetzt nicht besonders, wenn man an den Werten des Enhanced Power Managements herumspielt. Aber für denjenigen der das Gerät zum Arbeiten benötigt ist dies unter Umständen zu verschmerzen.
  • Anbei die zu verändernden Registry-Werte:
    1. TouchscreenHKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\ACPI\FTSC1000\4&34076dda&1\Device Parameters\EnhancedPowerManagementEnabled [von 1 auf 0 ändern]
    2. Tastatur: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\USB\VID_0911&PID_2188&MI_00\7&8614ad5&2&0000\Device Parameters\EnhancedPowerManagementEnabled [von 1 auf 0 ändern]

    3. Touchpad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\USB\VID_0911&PID_2188&MI_01\7&8614ad5&2&0001\Device Parameters\EnhancedPowerManagementEnabled [von 1 auf 0 ändern]
    4. Fingerprint-Sensor:  HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\USB\VID_04F3&PID_0C16&MI_01\7&2d36603e&0&0001\Device Parameters\EnhancedPowerManagementEnabled [von 1 auf 0 ändern]

In Outlook 365 fehlt der Ordner „Alle Nachrichten“ von Google Mail

Es kann manchmal so verdammt einfach sein, aber man muss halt einfach drauf kommen.

Mich hat schon immer total genervt, dass in Outlook 365 mit verbundenem Account von Google Mail, der Ordner „Alle Nachrichten“ fehlte. So war Outlook für mich immer nicht richtig nutzbar, denn ich nutze sehr gerne die Funktion „Archivieren“ in Google Mail für diejenigen Mails die man zwar aus der Inbox rausschieben aber nicht löschen, eben „archivieren“ möchte.

Nun gibt es ja einen schicken Button in der Menüleiste von Outlook 365 der einem anbietet Nachrichten zu „archivieren“:

Nur leider taucht dann im Folgemenü, wenn man „Vorhandnen Ordner auswählen“ anklickt.

Eben genau nicht der Ordner „Alle Nachrichten“ von Google Mail auf. So kann man auch nicht den „Archivordner“ den Google nutzt wählen und das alles erscheint einem reichlich nervig.

Beim rumprobieren bin ich dann auf einen wirklich nicht offensichtlichen Zusammenhang gestoßen. Legt man unter dem Eintrag „[Gmail]“ nämlich einfach den Ordner „Alle Nachrichten“ an, so klappt das einwandfrei auch in Outlook 365:

Ist der Ordner angelegt, dann synchronisiert sich auch wie von Zauberhand der Ordner mit Google Mail und noch viel besser, dann kann man ihn auch als Archivordner auswählen.

Möchte man irgendwann mal einen anderen Archivordner auswählen so geht das hier:

Viel Spaß!

Trendnet TV-IP314PI kann mit HIKVISION Firmware betrieben werden

Etliche Käufer von Trendnet IP-Kameras beschäftigen sich früher oder später mit der Frage, ob man die Kamera von Trendnet nicht auch mit einer Firmware von HIKVISION betreiben kann. Schon alleine vom optischen Eindruck der von den beiden Unternehmen angebotenen IP-Kameras drängt sich diese Frage auf, denn es ist deutlich erkennbar, dass die Hardware sich wie ein Ei dem anderen gleicht.

Es gibt aber auch sehr gute Gründe dies zu tun, denn die Firmware von HIKVISION ist deutlich ausgereifter und vom Funktionsumfang her der von Trendnet klar überlegen.

Mir lag eine Trendnet TV-IP314PI vor.

 

Die Kamera sieht nicht ganz genau so aus wie andere Kameras aus der HIKVISION-IP-Kameraserie. Die wesentlichen Daten sprachen aber dafür, dass es sich um ein Modell von HIKVISION aus der R6-Plattform handeln könnte.

Und in der Tat ließ sich völlig problemlos die letzte Firmware aus dieser Plattform auf die Kamera updaten. Standardmäßig geht das über das Wartungsmenü im Trendnet-Webfrontend der Kamera. Die Datei „digicap.dav“ aus dem Zip-Archiv einfach angeben und updaten. Kamera startet neu und dann sollte man schon die neue HIKVISION-Oberfläche auf der Kamera sehen können. Sollte es Probleme auf der Trendnet-Kamera mit dem Update geben wie z.B. „Update failed“ so empfehle ich diesen Artikel.

Die von mir verwendete Firmware findet man bei HIKVISION (siehe unten). Sollte Sie dort nicht mehr auffindbar sein, so habe ich den Stand zum Zeitpunkt des Artikels hier an den Beitrag angehängt. Sie sollten aber immer schauen, ob es nicht schon eine neuere Version gibt. Inzwischen ist die Version 5.5.0 aktuell. Ich habe diese hier noch angefügt.

Downloads

Ordner bei HIKVISION mit der Firmware für IP-Kameras der R6-Plattform

IPC_R6_EN_STD_5.4.5_170124

IPC_R6_EN_STD_5.5.0_170725

 

Firmware Update 5.5.5 HIKVISION DS-2CD2042WD-I – eine kleine Anleitung

Manche Hersteller machen einem das Leben nicht ganz so einfach, wenn es um das Thema Firmware Update geht. Bei einer IP-Kamera von HIKVSION, der DS-2CD2042WD-I fand ich es besonders speziell.

Man scheitert nämlich schon auf der Download-Seite von HIKVISION daran, die richtige Datei zum Update zu finden. Deshalb hier eine Anleitung.

HIKVISION stellt eine praktische Excel-Tabelle bereit aus der man ablesen kann in welchem Download-Ordner man das Update finden kann.

Ich habe sie an diesen Artikel angehängt:

List of IPC R0,R1,R2,R3,R4,R6,R7_ V2.1

Wie man aus der Tabelle ablesen kann, befindet sich das Modell DS-2CD2042WD-I in der Spalte der Tabelle die mit „R6“ beginnt und dann mit der Firmware-Version weitergeht. „R6“ merken wir uns. Denn diese Information brauchen wir auf der Download-Seite:

http://www.hikvisioneurope.com/portal/

Wir klicken dann auf „portal“ und dann auf „Product Firmware 2018“ dann auf „Front-ends“ und dann auf „IP Camera“. Wenn sie es kürzer wollen, können sie den nachfolgenden Link verwenden:

http://www.hikvisioneurope.com/portal/?dir=portal/Product%20Firmware%202018/Front-ends/IP%20Camera

Jetzt verwenden wir die Information aus unserer Excel-Tabelle. Sie erinnern sich an „R6″?  Wir klicken also auf “ R6 platform (2X22FWD, 2X42FWD, 2X52)“. Auch hier wieder der vollständige Link:

http://www.hikvisioneurope.com/portal/?dir=portal/Product%20Firmware%202018/Front-ends/IP%20Camera/R6%20platform%20%282X22FWD%2C%202X42FWD%2C%202X52%29

Jetzt sind wir da wo wir hin wollen. Sie finden in dem Verzeichnis dann die richtige Firmware-Datei. Die aktuellste Version ist 5.5.5:

http://www.hikvisioneurope.com/portal/?dir=portal/Product%20Firmware%202018/Front-ends/IP%20Camera/R6%20platform%20%282X22FWD%2C%202X42FWD%2C%202X52%29/V5.5.5_Build180111%281.3MP%2C%202MP%2C%204MP%2C%205MP%2C1X31%2C1X41%2C67X5%29

Anbei noch der direkte Download-Link auf die passende ZIP-Datei in der sich nur eine einzige Datei befindet, die man dann auf der Kamera als Update einspielen kann:

http://www.hikvisioneurope.com/portal/portal/Product%20Firmware%202018/Front-ends/IP%20Camera/R6%20platform%20%282X22FWD%2C%202X42FWD%2C%202X52%29/V5.5.5_Build180111%281.3MP%2C%202MP%2C%204MP%2C%205MP%2C1X31%2C1X41%2C67X5%29/IPC_R6_EN_STD_V5.5.5_Build180111.zip

In den dazu passenden Release-Notes könnt ihr nachlesen, ob das Update für Euer Hikvision-Kameramodell geeignet ist.

http://www.hikvisioneurope.com/portal/portal/Product%20Firmware%202018/Front-ends/IP%20Camera/R6%20platform%20%282X22FWD%2C%202X42FWD%2C%202X52%29/V5.5.5_Build180111%281.3MP%2C%202MP%2C%204MP%2C%205MP%2C1X31%2C1X41%2C67X5%29/IPC%20V5.5.5%20R6%20Release%20Note–External.pdf

Hoffe das hilft weiter ….

Und falls es die beiden Dateien nicht mehr zum Download gibt, anbei hier noch von meiner Seite:

Firmware Version 5.5.5

IPC_R6_EN_STD_V5.5.5_Build180111

IPC V5.5.5 R6 Release Note–External

Firmware Version 5.5.0

Firmware V5.5.0 Release Note

IPC_R6_EN_STD_5.5.0_170725

 

Trendnet Webcam „Upgrade failed“ bei Firmware Upgrade

Möchte man bei Trendnet Webcams ein Firmware Upgrade einspielen, so kann es durchaus sein, dass der Versuch mit einer Fehlmeldung á la „Upgrade failed“ oder „Aktualisierung fehlgeschlagen“ quittiert wird. Dann ist man erstmal am rätseln und ausprobieren, warum es nicht funktioniert.

Da eine ganze Menge einzustellen ist, bis es funktioniert, anbei die passenden Tipps:

  1. Der Virenscanner (deaktivieren bitte nur für das Update):
    Kaspersky Internet Security ist seitens Trendnet dafür bekannt die meisten Probleme bei einem Update oder bei der Ansicht zu machen.
    Damit ein Update funktioniert, sollte Kaspersky für den Updateprozess deaktiviert werden.
  2. Des weiteren sind noch die Vertrauenseinstellungen anzupassen. (In den Einstellungen unter „Schutz“ –> „Web Anitvirus“ –> „Erweiterte Einstellungen“ –> „Vertrauenswürdige Webseiten anpassen“ : Hier die IP-Adresse in den folgenden Formaten eintragen: http://xxx.xxx.xxx.xxx http://*xxx.xxx.xxx.xxx*
  3. Browser (Hier Internet Explorer unter Firefox gibt es ähnliche Einstellungen)
    1. Linkssklick auf Extras (Alt +X) bzw. das Zahnrad
    2. Im Untermenü die „Einstellungen zur Kompatibilitätsansicht“ wählen. Die IP-Adresse (nur die IP) der Kamera zur Liste hinzufügen
    3. In den Internetoptionen unter „Sicherheit“ –> „Vertrauenswürdige Sites“ –> auf „Sites“ klicken und die URL der Kamera http://xxx.xxx.xxx.xxx zur Liste hinzufügen. Dann die Sicherheitsstufe der „Vertrauenswürdigen Sites“ mit dem Schieberegler ganz nach unten“
    4. In den Internetoptionen unter Datenschutz ähnliches Spiel wie zuvor. Wieder auf „Sites“ klicken und die IP-Adresse der Kamera hinzufügen. (Darauf achten, dass die Option „immer zulassen“ aktiv ist.

Jetzt sollte das Update funktionieren. Nicht vergessen den Kaspersky Antivirenschutz wieder anzuschalten.

Kaspersky Antivirus macht kein automatisches Update der Virusdatenbank

Seit längerem wunderte ich mich über ein Problem mit dem automatischen Update der Virusdefinitionen bei „Kaspersky Antivirus“ auf meinen Notebook. Mal wurde ein automatisches Update der Virusdatenbank gemacht und mal eben nicht.

Nach intensivem Durchforsten der Einstellungen habe ich das Problem jetzt klären können. Warum auch immer setzt Kaspersky in den Einstellungen im Reiter „Leistung“ einen Haken bei der Option: „geplante Aufgaben bei Akkubetrieb nicht starten„. Betroffen sind dabei aber auch die automatischen Updates. Das ist ziemlich ungeschickt bei Notebooks, die man ja eher nicht so oft am Stromnetz sondern eher im Akkubetrieb nutzt.

Haken rausmachen bei der Option lässt dann auch die automatischen Updates wieder reibungslos funktionen:

Kaspersky macht im Akkubetrieb keine automatischen Updates.

 

Synology Diskstation als Netzwerk-USV-Server für Linux oder Windows-Rechner verwenden

Beim Einsatz einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) wird diese gerne an NAS-Geräte angeschlossen, um die darauf abgelegten Daten gegen Stromausfälle zu schützen.

Bei Synology Diskstations gibt es die Möglichkeit diese als Netzwerk-USV-Server zu betreiben, also die Informationen über die USV auch anderen im Netzwerk befindlichen Rechnern zur Verfügung zu stellen. Der Vorteil liegt darin, dass dann auch Rechner, die nicht direkt mit dem Kabel der USV verbunden sind, geordnet herunterzufahren, wenn der Batteriepuffer der USV zur Neige geht.

Synology verwendet auf den Diskstation die „Network UPS Tools (NUT)“. Wie man diese über das Webfrontend der Diskstations konfiguriert ist hier beschrieben.

In unserem Beispiel werden wir für einen weiteren Linux-Rechner im Heimnetz den Dienst zur Verfügung stellen und dort konfigurieren.

Schritt 1: Eintragen des neuen „USV-Clients“ auf der Synology Diskstation unter „Systemsteuerung / Hardware und Energie / USV“. Zuerst setzen wir aber noch den Haken bei „Netzwerk-USV-Server aktivieren“

Aktivieren des USV-Netzwerk-Servers auf der Synology Diskstation

Danach klicken wir auf „Zugelassene Diskstation Geräte“. Keine Sorge – auch wenn uns Synology hier mit dem Text suggeriert, dass dies nur für weitere Synology Diskstations geht: es geht auch für andere Rechner.

Schritt 2: Im nachfolgenden Dialog tragen wir dann die IP-Adresse des neuen Rechners ein, den wir als neuen Client betreiben wollen.

Hinzufügen des neuen Clients als IP-Adresse

Danach konfigurieren wir den Client. Ich beschreibe das hier für Debian/Ubuntu:

Schritt 1: Installieren von NUT

 sudo aptitude install nut

Danach konfigurieren wir nut zuerst mit:

 sudo nano /etc/nut/nut.conf

und setzen dort die Einstellung, dass wir NUT im Client Mode nutzen wollen:

 MODE=netclient

Danach verweisen wir dann in der Datei:

 sudo nano /etc/nut/upsmon.conf

auf den Synology USV-Netwerk-Server:

 MONITOR ups@192.168.178.3 1 monuser secret slave

Selbstverständlich ersetzen sie hier die IP 192.168.178.3 durch ihre passende IP ihres Netzwerk USV Servers.
Danach starten wir NUT auf dem Client neu mit:

 sudo service nut-client restart

Und kontrollieren per:

 sudo upsc ups@192.168.178.3

ob die Verbindung klappt. Tut sie das, liefert der obige Befehle eine ähnlich Ausgabe wie diese hier:

Init SSL without certificate database
battery.charge: 100
battery.charge.low: 10
battery.charge.warning: 50
battery.date: not set
battery.mfr.date: 2015/01/16
battery.runtime: 1447
battery.runtime.low: 120
battery.type: PbAc
battery.voltage: 13.7
battery.voltage.nominal: 12.0
device.mfr: APC
device.model: Back-UPS ES 700G
device.serial: 
device.type: ups
driver.name: usbhid-ups
driver.parameter.pollfreq: 30
driver.parameter.pollinterval: 5
driver.parameter.port: auto
driver.version: SDS6-0-8445-factory-repack-8445-160817
driver.version.data: APC HID 0.95
driver.version.internal: 0.38
input.sensitivity: medium
input.transfer.high: 266
input.transfer.low: 180
input.transfer.reason: input voltage out of range
input.voltage: 230.0
input.voltage.nominal: 230
ups.beeper.status: enabled
ups.delay.shutdown: 20
ups.firmware: 871.O3 .I
ups.firmware.aux: O3
ups.load: 21
ups.mfr: APC
ups.mfr.date: 2015/01/16
ups.model: Back-UPS ES 700G
ups.productid: 0002
ups.serial: 5B1503T03854
ups.status: OL
ups.timer.reboot: 0
ups.timer.shutdown: -1
ups.vendorid: 051d

Fertig. Bei Stromverlust melden der Netzwerk-USV-Server den niedrigen Batteriestand an die Clients weiter. Diese fahren dann per NUT sauber herunter.

Für Windows gibt es das Programm WinNUT. Dies funktioniert analog zu dem, was ich hier beschrieben hatte. Hier müssen Sie lediglich nach Installation in der Datei

%Programfiles%\WinNUT\upsmon.conf

den Netzwerk-USV-Server eintragen.

Bandbreite zwischen zwei Switches mit Link Aggregration erhöhen

Möchte man die Bandbreite der Datenübertragung zwischen zwei Switches erhöhen, so kann man dazu eine „Link Aggregation Group“ (LAG) erstellen. Der Switch, so er denn dieses Verfahren unterstützt, nutzt dann „gebündelt“ die der Link Aggregation Group zugeordneten Ports, um den Datenverkehr zwischen den Switches zu organisieren. Es erfolgt dabei auch eine Lastverteilung zwischen den beteiligten Ports.

Das Verfahren wird auch als Port Trunking bezeichnet. Nähere ausführlichere technische Hintergründe gibt es hier.

Je nach Hersteller sind die Schritte immer ein klein wenig anders. Ich zeige das hier exemplarisch für einen Switch von Netgear.

Als erstes aktiviert man dazu eine Link Aggregation Group:

Anlegen bzw. Aktivieren einer LAG Aggregation Group

Hat man das erledigt, dann ordnet man noch die Ports der LAG zu:

Zuordnen der Ports zur Link Aggregation Group

Das war es dann auch schon. Das gleiche muss man selbstverständlich auch auf dem zweiten Switch machen. Dann die Kabel in die Ports und fertig.